Einblicke in den CSD Lübeck 2026 und in den antiautoritären, anarcha-queerfeministischen Block.

Auch dieses Jahr hat die FAU LÜbeck (Freie Arbeiter*innen Union), zum Lübecker CSD Ihren antiautöritären und Anarcha-Queerfeministischen Block angemeldet. Neu dabei waren dieses mal auch wir als Schwarze Scharen.

Mit der FAU Lübeck und vielen weiteren Genoss*innen aus unterschiedlichen Gruppen konnten wir einen lauten und ausdrucksstarken Block bilden.

Während die Veranstalter des CSD Lübeck mit etwa 6.000 Teilnehmerinnen gerechnet hatten, wurde die tatsächliche Teilnehmerinnenzahl in einer ersten Einschätzung auf rund 10.000 geschätzt – und damit ein starkes Zeichen für Vielfalt und gegen Queerfeindlichkeit beim CSD, trotz bekannter Einschränkungen im Bahnverkehr. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass auch in diesem Jahr dieselben politischen Akteur*innen in Form von Parteien, Repressionsorganen usw. auf dem CSD vertreten waren, die das Leben queerer Menschen überhaupt erst beschränken und unterdrücken und sie zur Zielscheibe reaktionärer und faschistischer Hetze machen.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns diese Räume der Vielfalt und queeren Lebens nicht durch den billigen Versuch des Pinkwashings nehmen lassen. Denn wir dürfen nicht vergessen:

„The First Pride was a Riot“

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